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Dienstag, 12. August 2008

An irgendeinen Feind


Bild: Francisco de Goya y Lucientes, Zauberbilder für den Palacio de la Alameda des Herzogs von Osuna, Szene: Die Lampe des Teufels, 1797/98, (zeno.org)

An irgendeinen Feind


Ich hab dich lange nicht umarmt, mein Feind.

Da, siehst du! – Meine Hand ist leer.

Du hast es immer schlecht mit mir gemeint.

Ich mit dir auch, und das war für uns beide schwer.


Jetzt hab aufgehört, dich immer nur zu hassen.

Ganz sicher werde ich dich niemals lieben lernen.

Nur, - wenn du auftauchst werd ich ganz gelassen

Mich aus der dunklen Nähe deiner Welt entfernen.


Kommentare:

Anonym hat gesagt…

...gut, dieser entschluss (entschuldige, dieses gedicht und seine konsequenz) ist gut. hass schlägt nur einen galligen belag auf die seele und schwächt.
sich entfernen, das ist eine lösung...
sich abwenden, weggehen, sich "positiven" dingen zuwenden, wie dämlich dieser ratschlag in wiederholung deines gedichts auch klingen mag, du hast es richtig getroffen, es ist der einzige weg!

Gabriele

giocanda hat gesagt…

Ich verstehe nicht.
Wie energieraubend muss es sein "irgendeinen" Feind zu hassen?
Ist das lohnend?

Paul Spinger hat gesagt…

Liebe giocanda,

das lohnt sich natürlich nicht. Deswegen steht ja auch das Gedicht von mir da.

Hass ist eines der Gefühle, die einen Menschen auffressen.