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Sonntag, 24. August 2008

Baumfällen


Bild: Jean-Francois Millet (II), Waldarbeiter beim Holzsägen, um 1850 bis 1852, (zeno.org)

Baumfällen


Wie der alte Baum sich neigte,

In den letzten Sommerregen,

Trotzig seine Äste zeigte,

Musste ja mein Herz bewegen.


Nicht durchs Beil und Manneskraft

Fiel er in den Mittagsstunden;

Durch Maschinen weggerafft, -

Keine Zeit für Harz und Wunden.


Kommentare:

Claudia Jo. hat gesagt…

Es tut sich die Überlegung auf, ob der Tod durch Maschinen "humaner" ist... : "Keine Zeit für Harz und Wunden."
Das wird wohl ein Geheimnis bleiben, ... seufz!

Guten Start in die Woche!

Paul Spinger hat gesagt…

Liebe Claudia,

das weiß ich auch nicht, aber es erscheint mir irgendwie so "ungerecht", wenn eine uralter Baum in so kurzer Zeit mit der Motorsäge plattgemacht wird.

Liebe Grüße und auch Dir einen guten Wochenbeginn.

syntaxia hat gesagt…

Sofort kamen mir Zeilen ins Gedächtnis, die mein Bruder einmal in der Schule auswendig lernen musste. Überhaupt sind diese Zeilen mir oft präsent.
Dir, lieber Paul sicher bekannt:

..Zu fällen einen schönen Baum
Braucht's eine halbe Stunde kaum
Zu wachsen bis man ihn bewundert
Braucht er - bedenk' es ein Jahrhundert..

..grüßt Monika und wünscht einen guten Start in die Woche

Paul Spinger hat gesagt…

Liebe Monika,

danke für die Zeilen von Eugen Roth. Auch Dir einen schönen Start in die Woche.

Liebe Grüße