Tagebuch - nicht nur meiner literarischen Arbeiten

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Samstag, 14. Dezember 2013

Freitag, 13. Dezember 2013

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Dienstag, 10. Dezember 2013

Lutz Görner - Lyrik für Alle - Teil 5

Paul Gerhardt

Ich bin so frei


Albert Anker, Der Gemeindeschreiber, 1874



Ich bin so frei

Ich bin so frei und träume
Mir wieder ein Gedicht;
Ich schick es durch die Räume
Und Inhalt hat es nicht.

Beliebig und belanglos,
So soll es heute sein,
Doch dafür nicht ganz klanglos,
Sonst wäre es nicht mein.

Montag, 9. Dezember 2013

Sonntag, 8. Dezember 2013

Samstag, 7. Dezember 2013

Dienstag, 19. November 2013

Manche Dinge mögen dauern



 
Lovis Corinth, Schattenspiele, 1891

Manche Dinge mögen dauern

Manche Dinge mögen dauern,
Aber ewig währet nichts,
Und die dunklen Schatten lauern
Nur als Abbild eines Lichts.

Wenn sich erst die Kreise schließen,
War das ganze nur ein Traum,
Den im Wachsein wir genießen,
Und das Dunkle ahnt man kaum.

Samstag, 9. November 2013

Novemberstimmung


 
Hans Thoma, Selbstporträt vor einem Birkenwald, 1899


Novemberstimmung

Der Wald ist im Nebel versunken,
Die Blätter rieseln herab,
Und tief in Gedanken versunken,
Besuch ich ein einsames Grab.

Ich schäme mich fast meiner Träume.
Sie sind viel zu dunkel getönt,
Und auch die entkleideten Bäume,
Sie lassen mich jetzt unversöhnt.

Wie immer im dunklen November,
Da wandern die Träume zurück.
Ich summe, „I still do remember“,
Und meine vergangenes Glück.

Ach, lasst mich die Stimmung genießen,
Ich brauch diese ruhigere Zeit,
Denn als wir den Sommer verließen,
Da war schon die Stille bereit.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Rettung



 
Ferdinand Hodler, Der Leser, um 1885
Rettung

Wenn mich die Trauer wieder trifft,
Oft weiß ich nicht, weswegen,
Dann trink ich dieses süße Gift,
Und mache nichts dagegen.

Es treibt der Tag mich vor sich hin,
Und ich genieß die Schmerzen.
In gar nichts sehe ich viel Sinn,
Es blutet aus dem Herzen.

Ich schau den Wolken hinterher,
Bin nur noch in Gedanken.
Das ganze Dasein scheint mir schwer,
Voll Mauern, Grenzen, Schranken.

Dann flüchte ich in ein Gedicht,
Das irgendwer geschrieben,
Und ist es schön und klar und schlicht,
Dann bin ich heil geblieben.

Samstag, 12. Oktober 2013

Mein Grab



 
Caspar David Friedrich, Spaziergang in der Dämmerung, um 1840

Mein Grab

Wenn ich halt keine Kohle hab,
Was kann ich da erwarten?
Ich muss einmal ins Armengrab,
Nicht in den Friedhofsgarten.

Doch damit hab ich keine Not,
Es ist mir sogar schuppe,
Denn schließlich bin ich dann ja tot,
Wie eine alte Puppe:

Mein Leichnam sei für alle da,
Vor allem für Insekten,
Und schon so mancher Grabstein sah,
Wie wir den Würmern schmeckten.

Auch einen Grabstein brauch ich nicht,
Wer sollte den bezahlen?
Verscharrt mich einfach stumm und schlicht,
Und bitte ohne Qualen.