Tagebuch - nicht nur meiner literarischen Arbeiten

Verleger gesucht!

Achtung: Haiku veröffentliche ich ab sofort nur noch auf meiner website

Es gelten die rechtlichen Hinweise, wie auf meiner homepage.siehe:

Willkommen bei meinen Worten und Gedanken. Schreibt mir, wenn ihr etwas dazu meint. Meine E-Mail Adresse:
spinger.paul@googlemail.com

Für Teilnehmer und Freunde meiner freien Seminare steht ab sofort folgende Seite zur Verfügung:
https://sites.google.com/site/paulsweltliteratur/

Hörbares von mir: http://paul-spinger.podspot.de

Montag, 28. Juli 2008

Die Hände in Unschuld waschen


Bild: Nikolaj Nikolajewitsch Ge, Was ist Wahrheit? (Christus und Pilatus), 1890, (zeno.org)

Die Hände in Unschuld waschen


Es drückt mich das Gewissen nicht,

Ich habe nämlich keines.

Drum sage ich euch ins Gesicht,

Was nicht ist, ist ein reines.


Die saubren Hände wasch ich mir,

Gleich nach dem trockenreiben.

Ich kehre vor der eignen Tür,

Das heißt, ich lass es bleiben.


Kommentargedicht von Gabriele Brunsch:


Du hast ein weißes Licht entfacht,

das alles rein und heller macht,

da dichte ich doch gleich hinein,

damit er strahlt, der kleine Reim.


Du sagst, Gewissen hast du nicht?

Ach, Paul, was soll ich dazu sagen,

da muss ich mein Gewissen fragen,

sag ich es, oder besser nicht?


Denn rüg ich dich, du Übermann,

dann trägst du mir das nach,

und mich plagt mein Gewissen dann

wie sag ich's denn nur, ach...


Ohne Gewissen, welch ein Satz,

die Welt wär nur noch schlecht,

denn das Gewissen regelt doch,

mahnt an was falsch und recht.


Das weißt du, weiß ich, ich versteh,

du wolltest das nicht sagen,

drum will ich jetzt mit diesem Reim

nach dem Motiv dich fragen:


dazu siehe das Gedicht: Sanftes Ruhekissen




Kommentare:

syntaxia hat gesagt…

Passend zum Thema Unschuld die neue weiße Farbe als Hintergrund hier im Blog ;-)

..grüßt Monika

Paul Spinger hat gesagt…

Schön dass Du mich darauf hinweist, daran habe ich gar nicht gedacht. Aber es passt irgendwie.

LadyArt hat gesagt…

Du hast ein weißes Licht entfacht,
das alles rein und heller macht,
da dichte ich doch gleich hinein,
damit er strahlt, der kleine Reim.

Du sagst, Gewissen hast du nicht?
Ach, Paul, was soll ich dazu sagen,
da muss ich mein Gewissen fragen,
sag ich es, oder besser nicht?

Denn rüg ich dich, du Übermann,
dann trägst du mir das nach,
und mich plagt mein Gewissen dann
wie sag ich's denn nur, ach...

Ohne Gewissen, welch ein Satz,
die Welt wär nur noch schlecht,
denn das Gewissen regelt doch,
mahnt an was falsch und recht.

Das weißt du, weiß ich, ich versteh,
du wolltest das nicht sagen,
drum will ich jetzt mit diesem Reim
nach dem Motiv dich fragen:

Dein Gedicht vom "gewissenlosen Menschen" war sehr anregend, wie du an meiner Reaktion sehen kannst.
Liebste Grüße
Gabriele

P.S.:
wunderbar, die neue Seite!
Übrigens: sytaxias Kommentar wurde im Kommentar nicht gezählt. Vielleicht fehlt da noch eine Eingabe.

Brains hat gesagt…

I'm glad I stumbled upon this blog. Very nice verses! I've just "bookmarked" (als Favorit hingefuegt) it and look forward to more updates.

Petros hat gesagt…

Ich frage mich, ob du dieses Gedicht geschrieben hast, weil du dein Bloghaus renoviert hast. Den warmen Tönen folgt nun die weiße, kühlere Farbe an den Wänden.
Soll ich vielleicht auch... denke ich gerade... mein Blau eintauschen gegen ein anderes?
Aber im Ernst: Ein gelungener Tapetenwechsel.
Gruß in die Nacht
Petros