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Freitag, 25. Juli 2008

Beim Geräusch des Rasenmähers


Bild: Iwan Iwanowitsch Schischkin, Gräser - studie, 1892, (zeno.org)

Beim Geräusch des Rasenmähers


Die wilden, reifen Sommerwiesen

Kann ich mit voller Lust genießen,

Und darum werd ich nie verstehen,

Dass Menschen einen Rasen säen.


Den darf man erstens nicht betreten,

Und zweitens muss man Unkraut jäten.

Dazu hört man von früh bis spät,

Dass irgendjemand Rasen mäht.


Ich hass den Rasen und sein Bild,

Die Wiesen mag ich frei und wild.


Kommentare:

syntaxia hat gesagt…

Schließe mich vollumfänglich an.
Bei mir musste bisher jeder Rasen weichen..;-)

..grüßt dich Monika

Kriegerin der Träume hat gesagt…

:) "Die Wiesen mag ich frei und wild."...ich auch. lg.A

SuMuze hat gesagt…

Das kann ich dir sehr nachempfinden!

Die 'wilden' Sommerwiesen übrigens sind das Produkt ständiger und regelmäßiger Mahd, die den verschiedenen Pflanzenarten nur je sehr spezifisches Wachstum (Länge, Zeit, Aussamungsperioden usw.) gestatten, wodurch sowohl Vielfalt als auch Erscheinungsbild einer Wiese so, wie wir sie kennen, entsteht. Sich selbst überlassen hat es sich nach kurzer Zeit (wohl einer kompletten Rotation der Wachstumsperioden möglicher Pflanzenarten) mit der schönen Wiese.