
Bild: Umberto Boccioni, "Rissa in galleria", 1910, (wikicommons.org)
Poesie in der Mathematik
Die Wege gehen
Nebeneinander her,
Nie treffen sie zusammen.
Aber
In der Unendlichkeit,
Irgendwo
Weit in der Ferne,
Berühren
Sie sich.
Immer dann,
Wenn die Acht
Umfällt.
6 Kommentare:
So soll es sein.
Ein schönes Spiel mit den Symbolen. Wirklich gut.
Irgendwie werden wir doch der Ewigkéit mit all ihren Facetten auf die Spur kommen. Wäre doch gelacht. Du hast uns auf die Spur gesetzt, Paul.
Liebe Grüße
Helmut
oh, das ist originell!
hübsch originell ;-)
lg von der lylo
Danke für die lieben Kommentare. Warum die acht umgefallen ist, und damit das Symbol der Unendlichkeit wurde, habe ich aber noch nicht rausgekriegt.
Die liegende Acht kann auch als Darstellung eines Möbius-Bandes gesehen werden. Das ist ein länglicher Streifen Papier, der einmal um seine Längsachse verdreht mit den Schmalseiten aneinander geklebt wird und damit eine unendliche, aber dennoch berandete Fläche bildet. Wenn du mit dem Finger auf ihr entlang fährst, kannst du jeden Punkt erreichen, ohne abzusetzen. Und dennoch hat das Möbius-Band - im Gegensatz zur Kugeloberfläche - Kanten.
Liebe Susanne,
vielen Dank für das Mobiusband. In der Topologie kenne ich mich nicht so gut aus; aber immer mehr verstehe ich die Bezüge die Velimir Chlebnikov zwischen der Mathematik und der Lyrik gefunden hat.
Liebe Grüße
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