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Sonntag, 21. September 2008

Der Dämon

Bild: Michail Alexandrowitsch Wrubel, Tamara und der Dämon, 1890, Illustration nach der gleichnamigen Erzählung von M. Lermontow, (wikicommons.org)

Der Dämon

Wir wissen schon, wo die Dämonen
Sich bergen und zuhause sind.
Sie müssen in uns selber wohnen,
Das weiß das Herz, das weiß der Wind.

Da ist ein Wissen um das Weh,
Das nicht erklärbar ist und schweigt, -
Und auch ein Hoffen auf die Fee,
Damit der Dämon sich nicht zeigt.

Wenn sich das Herz so mühsam quält,
Und einen Ausweg für sich sucht,
Dann ist es wenigstens beseelt,
Und nicht von Anfang an verflucht.

Kommentare:

giocanda hat gesagt…

Guten Morgen, lieber Paul,
zwischen Frieden und Unruhe haust der Dämon, der uns vorwärts treibt.
so lange wir den Ausweg suchen, leben wir.
Danke Dir für das schöne Gedicht.
Gruß
Barbara

syntaxia hat gesagt…

Oh wie weise Paul!
Zugleich tröstlich das Ahnen, es ist vielleicht nicht umsonst?!

..wünscht dir Monika einen schönen Sonntag

Gabriele Brunsch hat gesagt…

Lieber Paul,

Diesen Dämon und seine Gesellen hast du wieder ganz einzigartig eingesponnen in Deinem Gedicht. Ganz wunderbar, wie Du ihn vertreibst: Mit Qual und Seele.
Ganz hervorragend.

Da ist ein Wissen um das Weh...

ach, wie schön.
Wieder Mal beglückt in den Tag.

Gabriele

Paul Spinger hat gesagt…

Wieder mal rotgeworden bis über beide Ohren. Ich danke Euch.