
Bild: Charles Warren Eaton, Mondaufgang im September, 1900, (wikicommons.org)
Berührt
Der Luft ist klar – septemberkühl,
Es ist schon lange Nacht. -
Was ist jetzt wahr, wenn mein Gefühl
So große Sprünge macht?
Das kühle Wasser dort am Teich,
Ich will es heut nicht spüren.
Die Sterne und der Mond sind bleich,
Die sollen mich berühren.
6 Kommentare:
Die Nestwärme suche ich auch...
Deine Gedichte mit den Teichen haben mich zu diesem Teichgedicht angeregt.
Herzlichen Dank für das Lesevergnügen und die Anregung!
ein "kühles" aber schönes Gedicht.
Gruß
Barbara
Ach, Ach, Ach, Aufschrei!
Sumuze - gerade habe ich noch ihr wunderschönes, klares, reines, unbeflecktes, jungfräuliches, ..., Forellengedicht mit Innbrunst gelobt, da fällt sie mir mit diesem schauerlich realistischen, pfui, so wunderbar scheußlich-wahren Teichgedicht in den Rücken. Wechselbad der Bilder und Empfindungen - tusch - wusch! Ihhh!
Der Teich, den ich auch schon in vielen Variationen gesehen habe, leider, hätte allerdings niemals Pauls wunderbare Teichgedichte ins Diesseits gelockt...
Wie gut, dass es immer noch oder wieder reine Gewässer gibt, die zu Träumen anregen...
Gabriele
Ein Loch mit Wasser ist kein Teich,
Gemacht und nicht entstanden.
Vielleicht sind ja die Worte gleich,
Doch nicht, was wir dort fanden!
Danke für die Kommentare.
Super, Deine Antwortgedicht!
Das kann man auf die ganze Welt anwenden - alles scheint eines, aber niemals ist es das, nichts gleicht ist wirklich gleich, alles ist neu, alles ist einzig!
Gabriele
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