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Freitag, 28. November 2008

Wintermelodie


Video: Nigel Kennedy spielt den ersten Satz aus "L' Inverno" von Antonio Vivaldi, Allegro non molto c f-Moll. (aus: "Die vier Jahreszeiten")

Wintermelodie

Sie klingt so traurig, zart und heiß;
Du weißt, was sie bedeutet!
Wie sie jetzt schaurig, hart, aus Eis
Die Winterzeit einläutet!

Es klingt mir eine Melodie
Aus Gold in meinen Ohren.
Gefesselt in der Phantasie
Ist sie darin gefroren.

Ich höre zu, ganz still und scheu,
Sie fließt durch alle Wände,
Und immer wieder ist sie neu,
Ein Anfang und ein Ende.

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Oh wie schön!!! :-)
Vivaldi traf es gut mit seinen Melodien der Jahreszeiten.
Und Nigel K. ist für mich ein begnadeter Musiker. Ich bin immer wieder fasziniert von der scheinbaren Leichtigkeit seines Spiels.

Paul, deine Zeilen passen wunderbar in den frostigen, ja eisigen Morgen! Hier ist für mich wirklich tiefer Winter, keine Spur mehr vom milden Herbst...

..grüßt dich Monika

Anonym hat gesagt…

Liebe Monika,

ich danke Dir für Deine Zeilen. Es ist ja immer so, dass es gefühlte Jahreszeiten gibt. Deshalb war für mich auch die Wintermelodie angesagt, mit der besten Interpretation von "L' Inferno", die ich kenne. So eindringlich gespielt, gehen einem Vivaldis Melodien wirklich nicht mehr aus dem Kopf.

Liebe Grüße