Tagebuch - nicht nur meiner literarischen Arbeiten

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Sonntag, 2. November 2008

Übernächtigte Fee


Bild: Gustav Klimt, Nixen, 1899, (zeno.org)

Übernächtigte Fee


Es geht dir schlecht, du bist so bleich,

Jetzt ganz alleine hier am Teich,

Ach meine Fee.

Du feierst Feste, wie sie fallen,

Hast im Gesicht die Spur der Krallen.

Oh jemine!


Die Nixen schöpften wieder aus dem Vollen,

Dann tanzten sie mit Elfen und den Trollen,

Oh jemine!

Mit voller Absicht war ich nicht zugegen,

Und konnte dir die Rosen nicht zu Füßen legen,

Ach, meine Fee.


Die meisten Rosen haben Dornen,

Das ist fast wie ein Spruch der Nornen;

Bald wird es spät.

Dann fällt der erste Winterschnee,

Wenn ich durch kahle Bäume seh’;

Das Jahr vergeht.


Kommentare:

Petros hat gesagt…

Sehr spannend im Rhythmus... das doppelte "fast" in der letzten Strophe stört das fast ein wenig.
;-)

(Die meisten Rosen... vielleicht?!)

Gruß
Petros

Paul Spinger hat gesagt…

Lieber petros,

ich danke Dir. Du hast recht mit Deiner Anmerkung und ich habe das auch gleich geändert.

Liebe Grüße