Tagebuch - nicht nur meiner literarischen Arbeiten

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Dienstag, 24. März 2009

Morgenkonzert Ende März mit Amsel

Morgenkonzert Ende März mit Amsel


Die Amsel singt um halb nach vier,

Da schläft der Sperling noch im Nest.

Der Kuckuck streift durch sein Revier,

Und sucht wo er bald brüten lässt.


Viel später singen auch die Stare;

Sie warten auf das Sonnenlicht.

Es bilden alle Vögel Paare,

Und nur der Rabe, der singt nicht!


Bald stellen wir die Uhren um,

Und ich versteh die Zeit nicht mehr.

Die Vögel kümmern sich nicht drum,

Und singen einfach hinterher.


Kommentare:

ex - il@miro hat gesagt…

Im Einklang mit der Natur leben wir schon längst nicht mehr…

Helmut Maier hat gesagt…

... aber wir leben trotzdem von der Natur und ihren Wundern ...

Liebe Grüße
Helmut

ex - il@miro hat gesagt…

...nur so lange sie uns das ermöglicht…

Paul Spinger hat gesagt…

Bertold Brecht sagt, dass die Sehnsucht nach der ursprünglichen Natur von der Unbewohnbarkeit der Städte herkommt. Wenn wir weiter so mit der Natur umspringen, wird weder die Natur, noch die Städte ein Überleben sichern. - Im Grunde widersprecht Ihr Euch ja nicht, und Ihr wisst beide, welche Verbrechen wir an der Natur begehen, wobei die "Zeitumstellung" noch das kleinste Problem darstellt. Aber mach einer was gegen die Sehnsüchte!, sie bleiben.

Danke für Eure Kommentare.

Elke K. hat gesagt…

Das, was du in deinem Gedicht einfängst, erlebe ich jeden Morgen.
Sauber gereimt erscheint der Text ein ganz leichter zu sein. Erst beim genauen Hinsehen erkennt der aufmerksame Leser das tiefer gehende Potential, das ihm innewohnt. (Siehe dein Kommentar).

Doch wie gut, dass es immer mehr Menschen gibt, die den Einklang mit der Natur erneut suchen.

Herzlichst, E.

Paul Spinger hat gesagt…

Liebe Elke, was für ein wunderbares Kompliment. Ich danke Dir.