
Bild: Johann Heinrich Wilhelm Tischbein,
Diogenes sucht einen Menschen, um 1785, (zeno.org)
Sucht wehmütig
Wenn sie in der Stadt rum lungert,
Weil sie Stoff sucht, friert und hungert
Sie sich durch die lauten Straßen;
Weiß nicht, wo wir früher saßen.
Sie bewegt sich ohne mich. –
Manchmal spür ich einen Stich,
Möchte wieder bei ihr sein,
Dann fühl ich mich sehr allein.
Gab sie mir doch das Gefühl,
Ohne Zaudern und Kalkül,
Dass sie meine Freundin sei.
Jetzt bin ich allein – und frei.
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