
Bild: Fernand Khnopff,
Kunst: Die Zärtlichkeit der Sphinx, 1896, (zeno.org)
Zärtliche Beschimpfung
Was ich schweigend sagen kann,
Will ich nicht in Worte kleiden.
Später, später – irgendwann,
Werden selbst die Worte scheiden.
Trennen sich von dir und mir,
Führend ganz ihr Eigenleben,
Und erwachen auf Papier,
Um wer weiß wohin zu streben. –
Was ich sage ist so nackt,
Dass ich ´s nicht in Sprache kleide.
Wäre es darin verpackt,
Tät ich Wörtern was zuleide.
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