
Bild: Gustav Klimt, Sappho,
1888 bis 1890, (zeno.org)
Errötend
Wenn ein Frosch in meiner Kehle
Mich jetzt grad zum Schweigen bringt,
Dann weil meine arme Seele
Mit so vielen Ängsten ringt.
Muss mich räuspern, husten, schlucken,
Röte der Verlegenheit,
Kann auch kaum noch richtig gucken.
Endlich wird ´s zum Gehen Zeit.
Schüchtern wie ein kleiner Junge,
Bin ich immer nur bei dir.
Und am Gaumen klebt die Zunge,
Was ich gar nicht ganz kapier.
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