Tagebuch - nicht nur meiner literarischen Arbeiten

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Dienstag, 17. Februar 2009

Und...


Bild: Geliebte der Winde und Jahreszeiten, ca 1890, (wikicommons.org)

Und…


Du hast mich gekränkt, ich hab es vergessen,

Und wenn man bedenkt, dass du unterdessen …


Aber du schlachtest das Hühnchen für mich,

Und meine Trauer, die ist an für sich …


Lass doch den Wind, er weht sowieso,

Und diese Sehsucht, sie lodert wie Stroh …


Kommentare:

Petros hat gesagt…

Wenn ich das richtig seh,sucht man vergeblich ein "n"
;-) Petros

Paul Spinger hat gesagt…

Danke Petros, Du siehst richtig.

Anonym hat gesagt…

Lieber Paul,

jetzt bin ich aber ein wenig ratlos.

Die Seh-sucht hat sich des öfteren schon meiner bemächtigt, aber warum lodert diese wie Stroh?
Ich denke hier lodert ein Missverständnis, oder entgeht mir hier etwas... ?

Gabriele

Paul Spinger hat gesagt…

Liebe Gabriele,

alle drei Strophen enden mit "...", was bedeuten soll, dass sie nicht zu Ende sind, sondern selbst vom Leser zu Ende gedacht werden sollen. Um zu steigern und überhöhen habe ich die Seh-sucht (bei manchen kann das die Glotze sein) eingeführt. Gebannt schaut man auf das Feuer von loderndem Stroh, das schnell wieder verlischt, wie die Bilderflut schnell wieder verschwindet.

Hoffentlich hilft Dir das.

Liebe Grüße

Anonym hat gesagt…

...wie schon gesagt, ich wäre nicht drauf gekommen!

Danke für die Erklärung, lieber Paul, so gelesen, habe ich diese Art von Sehsucht schon häufig um mich herum wahrgenommen.

Meine Seh-Sucht wird jedoch durch Deine wunderbaren Bilder und die Art und Weise, wie sie sich in die Gedichte, um sie herum und an sie schmiegen, aufs beste gestillt und
ich finde, dass hier gar nichts wie Stroh lodert, sondern dass tiefe Erinnerungsspuren gelegt werden...

Gabriele

Paul Spinger hat gesagt…

Liebe Gabriele,

vielen Dank für die wunderbaren Komplimente.