
Bild: Franciszek Zmurko, Wachlarz i papieros,
1891, (wikicommons.org)
Frühlingsstress
Die Lerchen trillern ihre Lieder,
Und mich erschlägt der Duft von Flieder,
Das bin ich nicht gewohnt.
Die Nachbarin im knappen Mieder
Trägt wieder lila Augenlieder,
Ich werde nicht verschont.
Jedoch das Schwerste an der Zeit,
Das ist die Frühjahrsschläfrigkeit;
Ich bin so furchtbar müde,
Dass es mir allen Antrieb raubt,
Und meine Nachbarin, die glaubt,
Ich wäre etwas prüde.
2 Kommentare:
...zauberhaft!
Erwäge doch -müdigkeit
durch -schläfrigkeit zu ersetzen,
dann wäre das zweifache müde vermieden und der Reim wäre trotzdem da.
Also ich sitze hier an meinem Schreibtisch und lache fröhlich...
Danke...
...und bin hungrig nach mehr!
Herzlichste Grüße
Danke für den Rat.
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