Bild: Anja Müller
Die Schatten und die Satten
Die Schatten lob ich mir;
Es gäbe sie nicht, wär da kein Licht. -
Die Satten mag ich nicht,
Sie stehlen mir das Lächeln vom Gesicht,
Und sind nur satt.
Sie werfen keinen Schatten.
Die ganze Stadt
Erdröhnt durch das,
Was sie schon hatten.
Sie wollen nichts, die Satten.
Nicht mal von sich,
Sie jammern nur. -
Sie fraßen selber ihren Schatten
Und klagen ärgerlich,
Und dumm und stur,
Dass sie schon alles hatten.
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