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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Naturnah im Herbst


Bild: Batolomeo Bezzi, Herbst, 1908, (wikicommons.org)

Naturnah im Herbst

(Herbstlied armer Leute vom Land)


Der alte Baum bleibt still und stumm,

Ein Hörnchen eicht in ihm herum,

Dann färbt der Baum die Blätter,

Und wirft sie danach auch noch ab.

Schnapp dir die Eicheln zapp zerapp!

Bald kommt ein Regenwetter.


Am besten bleib ich gleich zu Haus,

Das wüste Wetter ist ein Graus,

Und bastle einen Drachen.

Ich mach ihn frech wie Drachen sind,

Es kommt bestimmt ein wilder Wind,

Dann will ich darin lachen.


Ein Igel sucht sich seinen Bau,

Der Stachler weiß es ganz genau,

Es wird bald ziemlich eisig.

Er fühlt sich wohl im hohen Laub

Und weil ich einem Igel glaub,

Drum sammle ich viel Reisig.


Der Ahorn färbt sich rot wie Blut,

Im Herbst ist ja noch alles gut,

Da gibt’s genug Kartoffeln.

Im Winter aber wird es schwer,

Das Barfußlaufen geht nicht mehr,

Man braucht dann die Pantoffeln.




Kommentare:

veredit hat gesagt…

Bei dir ist es für mich immer wie in einer Schatztruhe ...


zeitlose gültig hat dieses wahrlich wundervoll, herbstliche Gedichte - schon sonderbar, wie wenig sich an manchen Stellen doch geändert hat in unserer Welt


herbstlich sonnige Grüße für dich

isabella

Paul Spinger hat gesagt…

Herzlichen Dank und liebe Grüße