Freitag, 18. September 2009

Kuchen verschenken


Bild: Raphaelle Peale, Kuchen und Wein, 1813, (wikicommons.org)

Kuchen verschenken


Seine Gesten sind behäbig

Und verzögern sich durch Jammer,

Sein Kleidung mehr als schäbig,

Alles aus der Kleiderkammer.


Aber kriegt er etwas Kuchen,

Seh ich seine Augen leuchten;

Dann will er nicht nur versuchen

Seine Kehle zu befeuchten.


Und so mach ich mir die Freude,

Etwas Kuchen ihm zu schenken. –

Dass ich so mein Geld vergeude?

Das sind kleinliche Bedenken.


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