Bild: Jan Ekels II., Ein Schreiber richtet seine Feder aus, 1784, (wikicommons.org)
Kleine Worte
Sieh, mein neuester Gedanke
Ist schon tausend Jahre alt;
Zeit, Entfernung – keine Schranke,
Wenn es in mir widerhallt.
Nein, ich habe keine Lehre,
Bin bestimmt auch kein Prophet,
Schreibe oft ins Ungefähre,
Und lass stehen, was da steht.
Häufig ist es ganz vergeblich,
Dass mein Herz ein Lichtchen sieht.
Meistens ist es unerheblich,
Trotzdem schreibe ich mein Lied.
Kleine Worte, nicht die großen,
Möcht’ ich gerne weiterschenken.
Vielleicht hab ich ´s angestoßen,
Das Empfinden, hin zum Denken.
E S I S T E I N F A C H G R A N D I O S !
AntwortenLöschenGabriele
Liebe Gabriele,
AntwortenLöschendas macht mich ganz verlegen.
Ich danke Dir.