Bild: Bessie Smith 1936, Fotografie von Carl Van Vechten, (wikicommons.org)
Vom Blues
Der Blues liegt immer in der Luft,
Und manchmal gräbst du dich hinein.
Die Nacht füllt sich mir Kerzenduft
Und mit Novembertraurigsein.
Verlust, Verwirrung, Tod und Liebe,
Die Unbegreiflichkeit des Seins,
Und wenn da nur die Frage bliebe,
Was ist das Leben? – Es ist deins.
Der Blues stellt keine Fragen mehr,
Denn er weiß alles und auch nichts,
Er klingt zuerst, dann hinterher,
Ist dunkel und ein Teil des Lichts.
Dere Blues! Ausdrucksform der Afroamerikaner... Miriam Makeba ist tot! Wusstest Du's bereits, als Du diese schönen Zeilen ersannst?
AntwortenLöschenLG
Liebe Claudia,
AntwortenLöschendas war mit ein Grund für dieses Gedicht. Aber natürlich ist "Mama Afrika" keine Bluessängerin gewesen. Oder vielleicht doch auch? - Egal, es muss ja nicht immer alles katalogisiert werden.
Liebe Grüße
Das Leben ist deins. Was für eine Botschaft!
AntwortenLöschenEin wundervoller Blues, dein Gedicht, lieber Paul!
AntwortenLöschenLieben Gruß
ELsa
Lieber Helmut,
AntwortenLöschendiese Ansicht ist keinesfalls sehr verbreitet. Viele Menschen glauben nicht, dass ihr Leben ihnen gehört. Mit den dementsprechenden Ergebnis.
Liebe Elsa,
Deine Meinung freut mich riesig.
Liebe Grüße