Das ist ja so ziemlich der grausamste und härteste Spruch, den ich seit langem gelesen habe. Wie schlimm, wenn jemand gezwungen wird zu erkennen, dass sein Leben vergeblich war, weil ihn niemand im Traum ersehnt hat! Da fallen mir all die Kinder ein, deren Mütter vergessen haben sie abzutreiben, und ihren Bauch hassen und die Geburt hassen und die Kinder hassen, die ihnen auf die Nerven gehen. Da fallen mir all die Menschen ein, die zur Liebe unfähig sind, weil sie Liebe nicht gelernt haben..: Aber... und nun mein Hinzugedanke: wenn die Gene gut sind, dann wird auch so ein Mensch wertvoll sein, mit Respekt und vielleicht sogar Fürsorge für seine Mitmenschen da sein und gar nicht vergeblich auf der Welt sein, sondern notwendig und wertvoll, auch wenn er tief in seinem Inneren weiß, dass ihn niemals wirklich jemand unvoreingenommen träumen könnte. Wenn ich mir Zielpersonen für Deinen Aphorismus zurechtsuche, dann habe ich da meine Schwierigkeiten - vielleicht hilfst Du mir ein wenig - vielleicht lese ich ihn ja auch ein wenig falsch... Bis bald Gabriele
das ist ganz falsch gelesen. Da steht "könnte", und nicht "im Traum ersehnt". Das wäre in der Tat dann etwas ganz anderes. Es geht um die Möglichkeit sich in der Zukunft einem möglichen Traumbild anzunähern, sich selbst zu verändern. Also nicht darum, dass jemand nicht erträumt wurde. Steht da ja auch nicht.
Danke! Jetzt habe ich es verstanden! Aber so ist das - verändert sich der Blickwinkel des Betrachters/Lesers um eine Nuance nur, dann kommt "fälschlich" gleich was ganz anderes raus! Danke! Ich lese es jetzt mit großem Genuss! Bis bald, Gabriele
Lieber Paul,
AntwortenLöschenDas ist ja so ziemlich der grausamste und härteste Spruch, den ich seit langem gelesen habe.
Wie schlimm, wenn jemand gezwungen wird zu erkennen, dass sein Leben vergeblich war, weil ihn niemand im Traum ersehnt hat!
Da fallen mir all die Kinder ein, deren Mütter vergessen haben sie abzutreiben, und ihren Bauch hassen und die Geburt hassen und die Kinder hassen, die ihnen auf die Nerven gehen. Da fallen mir all die Menschen ein, die zur Liebe unfähig sind, weil sie Liebe nicht gelernt haben..: Aber... und nun mein Hinzugedanke:
wenn die Gene gut sind, dann wird auch so ein Mensch wertvoll sein, mit Respekt und vielleicht sogar Fürsorge für seine Mitmenschen da sein und gar nicht vergeblich auf der Welt sein, sondern notwendig und wertvoll, auch wenn er tief in seinem Inneren weiß, dass ihn niemals wirklich jemand unvoreingenommen träumen könnte.
Wenn ich mir Zielpersonen für Deinen Aphorismus zurechtsuche, dann habe ich da meine Schwierigkeiten - vielleicht hilfst Du mir ein wenig - vielleicht lese ich ihn ja auch ein wenig falsch...
Bis bald
Gabriele
Liebe Gabriele,
AntwortenLöschendas ist ganz falsch gelesen. Da steht "könnte", und nicht "im Traum ersehnt". Das wäre in der Tat dann etwas ganz anderes. Es geht um die Möglichkeit sich in der Zukunft einem möglichen Traumbild anzunähern, sich selbst zu verändern. Also nicht darum, dass jemand nicht erträumt wurde. Steht da ja auch nicht.
Bis bald
Paul
Danke!
AntwortenLöschenJetzt habe ich es verstanden!
Aber so ist das - verändert sich der Blickwinkel des Betrachters/Lesers um eine Nuance nur, dann kommt "fälschlich" gleich was ganz anderes raus!
Danke!
Ich lese es jetzt mit großem Genuss!
Bis bald,
Gabriele
Vielen Dank!
AntwortenLöschenDa gebe ich Dir völlig recht; eine kleine Schattierung oder Nuance können oft ein Bild vollständig ändern.
Bis bald,
Paul
Es beruhigt schon der Gedanke dass wir geträumt sein könnten...
AntwortenLöschen@miro