Sonntag, 12. Oktober 2008

Traumfänger


Bild: Pierre-Auguste Renoir, Schlafende Baigneuse, 1897, (zeno.org)

Traumfänger


Komm schlaf mit mir, du schöner Traum.

Warum willst du entfliehen?

Ich ahne deine Nähe kaum,

Schon willst du dich entziehen.


Du bist ja mein, ich lass dich nicht.

Du sollst bei mir verweilen.

Viel später werd ich im Gedicht

Dich mit den andern teilen.


Ach, schöner Traum, ich halt ihn nicht,

Ich konnte ihn nicht zwingen. -

Komm Muse, schenkt mir ein Gedicht,

Vielleicht wird das gelingen.


5 Kommentare:

  1. Oh ja... Du hast diesen Hauch eines Traumes, seine eher geahnte Gegenwart, sehr schön eingefangen.

    Ich finde, Träume sind Geschenke; sie werden einem zuteil oder eben nicht und über den Inhalt kann man auch nicht bestimmen. Sie sind unbestechlich; ich habe Respekt vor ihnen!
    Ich schreibe dies lächelnd; eine noch frische Traumsequenz kommt mir soeben in den Sinn... LG

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  2. ...es ist gelungen.
    Loslassen war wohl das Zauberwort? ;-)

    ..wünscht dir Monika einen (traumhaft) schönen Sonntag

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  3. Ich danke Euch ganz herzlich für Eure lieben Kommentare.

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  4. das ist schlimmer als ein knittelvers, aber es freut mich, dass es genug menschen zu geben scheint, denen dein stil gefällt.

    dennoch beste grüße

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  5. Den oberen Kommentar lasse ich stehen, obwohl er anonym ist. Warum wohl?

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