Freitag, 3. Oktober 2008

Schlemmerger(d)icht


Bild: Dagmar von Dänemark, Stillleben, 1868, (wikicommons.org)

Schlemmerger(d)icht


Warum muss ich´s denn verstehen,

Jedes einzelne Gericht?

Auf der Zunge soll´s zergehen!

Mehr verlang ich meistens nicht.


Aber wenn ich es dann mag,

Will ich alles davon wissen.

Und damit ich es vertrag’,

Kost’ ich es in kleinen Bissen.


So ist´s mit Gedichten auch.

Wenn´s mich anspricht, mir gefällt,

Is(s)t die Seele wie der Bauch.

Was gibt´s Schön’res auf der Welt!


4 Kommentare:

  1. Recht hast du !! :-)
    Genießen wir beim Lesen die verschiedensten Variationen und vergessen nicht, das mancher Bissen erst gut durchgekaut werden will bevor er gut verdaulich ist. Nicht immer muss Geschmackvolles von allein auf der Zunge zuergehen. Hauptsache das Geschmackserlebnis war dabei...

    ..grüßt dich (die Genießerin) Monika

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  2. Das sind die echten Schlemmer -
    anschauen, kosten, nachdenken, genießen, nachempfinden - sich erinnern

    Gruß
    Barbara

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  3. Danke für Eure Kommentare.

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