Samstag, 17. März 2012

Neues erwartend


Bild: Fritz Erler, Die ersten Veilchen, 1901, (wikicommons.org)

Neues erwartend


Wenn jetzt ein lauer Frühlingswind

Mir sanft die Seele streichelt,

Und auch schon manche Blüten sind,

Was meinem Auge schmeichelt,

Dann fühl ich mich als Blumenkind

Vergess den Winter ganz geschwind,

Und suche, was ich Neues find.


Das Neue hat mich bald erreicht,

Ich sollte nichts erwarten,

Wie kalt der Wind durchs Städtchen streicht!

Es bleibt nur Nachbars Garten.

Oh nein, ich klau die Blumen nicht,

Ich nehm sie nur ins Angesicht

Und schreib darüber ein Gedicht.




2 Kommentare:

  1. ...schlicht, bezaubernd im thema, berührend und... einfach schön!!!

    gabriele

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  2. Ganz viel Danke schön.

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