Samstag, 15. Oktober 2011

Schattenlos


Bild: August Leopold Egg, Vergangenheit und Gegenwart Nummer drei, um 1850, (wikicommons.org)

Schattenlos


Im fahlen Mondlicht

Erkenne ich keine

Schatten.

Erst wenn sich

Am Tag

Die Nebel verziehen

Und die helle Sonne scheint,

Erscheinen sie mir

In aller

Deutlichkeit.


Das ist selbstverständlich.

Aber ich

Brauche lange,

Um es zu

Begreifen.




2 Kommentare:

  1. Wieder prächtig, lieber Paul!

    LG
    Elsa

    AntwortenLöschen
  2. Es freut mich immer wieder, wie sehr Dir meine ungereimte Lyrik gefällt.

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen