Montag, 8. November 2010

Zerrissen in der Novemberschwere


Bild: Birge Harrison, November, 1881, (wikicommons.org)

Zerrissen in der Novemberschwere


Es überdeckt das viele Laub

Die Wege und den Straßenstaub.

Es lässt sich mühsam wandern.

Die Hände fast vor Kälte taub,

Ob ich noch an den Frühling glaub?

Es zieht mich zu den andern.


Ich riech die Feuer im Kamin

Und möchte mit den Vögeln ziehn

In einen warmen Süden.

Der Teichweg nur ein Ungefähr,

Das Stapfen durch die Blätter schwer,

Da darf ich auch ermüden.


Wer weiß ob nicht in dieser Nacht

Der Zauber dort am Teich erwacht?

Da will ich ihn nicht missen.

Ich weiß nicht was er mir verspricht; -

Vom Augenglanz im Kerzenlicht,

Das werd ich morgen wissen.


2 Kommentare:

  1. "Das werd ich morgen wissen" - eine Prophezeiung, die so sehr Resultat der heutigen Entscheidung ist: Beispiel, wie's sein soll!

    Liebe Grüße
    Helmut

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  2. Herzlichen Dank lieber Helmut.

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