Mittwoch, 2. Juni 2010

Mühe des Schreibens


Bild: Lovis Corinth, Porträt des Dichters Peter Hille, 1902, (wikicommons.org)

Mühe des Schreibens


Von alleine schreibt sich nichts.

Manchmal drängt sich etwas auf,

Und die Zeilen des Gedichts

Haben ihren eignen Lauf.


Ein paar Zeilen nur, woher

Kommen sie denn angeflogen?

Manche Worte sind sehr schwer,

Einige sogar gelogen.


Daher können sie nicht fliegen,

Sind nur mühsam zu bewegen.

Das muss an der Sprache liegen -

Und ich habe nichts dagegen.


2 Kommentare:

  1. ... eine Mühe, die sich lohnt. (Deswegen hast Du wohl auch nichts gegen die Sperrigkeit der Sprache - wenn ich das richtig verstehe).

    Liebe Grüße
    Helmut

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  2. Genau so sehr ich das, vielen Dank lieber Helmut.

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