Dienstag, 26. Januar 2010

Das Cafe im Wintercharme


Bild: Edouard Manet, Im Cafe, 1880, (zeno.org)

Das Cafe im Wintercharme


An den Fensterscheiben grinsen

Ganz aus Eis zwei Blümelein.

Rendezvous gehn in die Binsen

Und der Gummibaum geht ein.


Zitternd sieht der Wirt am Tresen

Fragend oder tadelnd rüber.

Bin ich schon mal da gewesen?

Die Erinnerung wird trüber.


Alles ist halb eingefroren,

Das Gedächtnis und die Stadt.

Ich hab feuerrote Ohren,

Und die Kälte hab ich satt.


2 Kommentare:

  1. Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen - als Gedicht vereinigt?

    Liebe Grüße
    Helmut

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  2. Genau lieber Helmut. Das sind zwei der dreieinhalb Ebenen, denen ich sich zu vereinigen vorgeschlagen habe.
    Liebe Grüße

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