Donnerstag, 3. September 2009

Leise Wehmut


Bild: Frederic Edwin Church, Herbst, 1875, (wikicommons.org)

Leise Wehmut


Vom Himmel fallen schwere Tropfen,

Die laut an meine Fenster klopfen;

Es weht ein ziemlich starker Wind.

Ich fühle, wie es mancher spürt,

Dass mich der nahe Herbst berührt,

Und wie vergänglich wir doch sind.


Die Wehmut die mich leise streift,

Und die der Sommer nicht begreift,

Ertränkt der Herbst mit Farben.

Wenn ich mich an den Dornen steche,

Der letzten Rose, die ich breche,

Dann trag ich auch die Narben.


2 Kommentare:

  1. Lieber Paul,

    wie es Dir gelingt mit diesen
    wunderschönen Reimen,
    im Farbenmeer der alten Bilder
    so ein Universum an Neuem zu schaffen
    und eine Geschichte zu erzählen, die
    mich in meiner traurigen Endlichkeit so sehr berührt, dafür danke ich Dir...

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  2. Liebe Gabriele,
    Dein Kommentar rührt mich zutiefst. Vielleicht gefällt Dir ja die Musik von Grieg, die ich Dir schenken möchte.

    Ganz liebe Grüße

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