Samstag, 23. Mai 2009

Geschenke der Nacht


Bild: Simeon Solomon, Nacht, 1890, (wikicommons.org)

Geschenke der Nacht


„Guten Abend schöne Nacht,

Was hast du mir mitgebracht?“


„Den Gesang der Nachtigall,

Sternenlichter überall,

Fledermäuse, Nachtgespenster,

Warmer Kerzenschein am Fenster,

Meine sanfte dunkle Brille,

Aber auch - vor allem - Stille.“


„Die Gefühle schweigen nicht,

Wenn der goldne Mond sein Licht

In die Menschenherzen senkt,

Und uns seine Bilder schenkt.“


„Ich, die Nacht, bin nicht der Tag.

Wenn ich nach Gedanken frag,

Will ich auch Gefühle spüren. –

Dunkel bleiben meine Türen,

Wenn du nur die Hälfte siehst,

Und vor meiner Stille fliehst.“


2 Kommentare:

  1. Lieber Paul, ich schenke dir ein 2. "l" für die Nachtgall :-)

    Oh, wie liebe ich, wenn nächtens alles stille wird
    die Menschen ihren Atem in die Kissen strömen
    und hie und da die Zehen tanzen unter Decken
    Dann ist die Zeit mich einzusammeln
    und zu schreiben

    Und so geht es mir in der Nacht, die du hier vorzüglich beschreibst.

    Dein Fan Elsa

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  2. Herzlichen Dank für das zweite "l", so fühlt sich die Nachtigall wohler, und vor allem Danke für Deine folgenden Zeilen.

    Liebe Grüße

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