Mittwoch, 25. März 2009

Wetterkapriolen


Bild: Caspar David Friedrich, Verschneites Grab, 1826, (wikicommons.org)
[Ich gebe zu, eine etwas makabere Bildauswahl, aber mir war danach.]

Wetterkapriolen


Da draußen regnet ´s wieder mal,

Und langsam wird es Schnee.

Für Frühling ist das kein Signal,

Wie ich durchs Fenster seh’.


Die Gärtner fangen noch nicht an

In der Natur zu putzen.

Man sieht sie höchsten dann und wann

Den Hag zurecht zu stutzen.


Die Kühe bleiben noch im Stall,

Die Schafe in den Pferchen.

Ein Lärmen hör’ ich überall,

Nicht den Gesang der Lerchen.


Es ist zu kalt für mein Gemüt,

Und langsam bin ich ´s leid.

Ich möchte, dass der Garten blüht;

Wann ist es bloß so weit?


4 Kommentare:

  1. Der Winter lässt einfach nicht locker... einfach unfassbar... seufz!

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  2. Ein wunderschönes Gedicht, lieber Paul, ich genieße es...
    bei mir hat es heute geschneit und Eisregen fiel am Morgen.

    Aber haben wir letztes Jahr nicht auch gestöhnt? Ich erinnere mich da an einige schmerzhafte Aufschreie...

    Gabriele

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  3. Ich frage mich auch, wann es soweit ist, lieber Paul.

    Schönes Gedicht!

    LG
    ELsa

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  4. Danke für Eure Kommentare. - Na ja, wir müssen doch die Jahreszeiten mit unseren lyrischen Gedanken begleiten, sonst sind sie ja noch schlimmer.

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