Freitag, 6. März 2009

Keine Geduld mehr


Bild: Jean-Francois Millet, Frühling, um 1870, (wikicommons.org)

Keine Geduld mehr


Mir fällt nur eine Zeile ein,

Jetzt steht sie da, so ganz allein:


Wo bleibt der Frühling nur?


Die Drosseln, Amseln und der Garten,

Wir alle können ´s kaum erwarten:

Ach wach doch bitte auf Natur!


Ergänzung:



Frühling sucht sein blaues Band,

Irrt verwirrt durch kühle Lüfte.

Altbekannte Winterdüfte

Streifen grauenvoll durchs Land.

Veilchen schlafen noch,

Wollen noch nicht kommen

Her zu uns, ins Wetterloch.

Frühling, wo bist du?

Ich hab dich nicht vernommen.


4 Kommentare:

  1. In dieses schöne Lied stimme ich ein.
    Gruß
    Petros

    AntwortenLöschen
  2. da hockt man in seinen vier Wänden
    draußen tobt der Wind so kalt
    man überlegt, wann wird das wohl enden
    hoffentlich kommt der Frühling bald

    Kopf hoch! :-)

    AntwortenLöschen
  3. Ja, furchtbar!

    Regengrüße aus dem grauen Wien,
    ELsa

    AntwortenLöschen
  4. Vielen Dank für Eure Kommentare. Dazu habe ich für Euch den armen Eduard Mörike parodiert - siehe die Ergänzung.

    AntwortenLöschen