Donnerstag, 4. Dezember 2008

Winterfee


Bild: Alphonse Maria Mucha, Winter, 1897, (wikicommons.org)

Winterfee


Das Schweigen dieser kalten Nacht,

So unberührt wie frischer Schnee,

Hat mir der Winter mitgebracht. -

Komm, hör doch zu! Hör auf die Fee.


Ich kenn doch ihre Melodie,

Wenn Blut in meinen Adern singt,

Weiß, wie in meiner Phantasie

Das Herz zur Mitternacht erklingt.


Sie ist nicht stumm, sie ist nur leis,

Sie summt die alten Winterlieder,

Malt meinen Traum in Schnee und Eis;

Und ich hab ihren Zauber wieder.


2 Kommentare:

  1. Der Zauber kalter Nächte (wenn man im Warmen ist oder mindestens die Chance dazu hat, zugestanden) ist wirklich nicht laut, aber umso eindringlicher.

    Liebe Grüße
    Helmut

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  2. Danke Helmut, so ist es.

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