Montag, 1. Dezember 2008

Der Geist der Nacht


Bild: John Atkinson Grimshaw, Der Geist der Nacht, 1879, (wikicommons.org)

Der Geist der Nacht


Es legt der graue kurze Tag

Sich sündig auf die Wege;

Weil ich ihn so nicht leiden mag,

Werd ich erst abends rege.


Da zünde ich die Lichter an,

Der Mond, die Sterne grüßen,

Und weil ich wieder lächeln kann,

Liegt mir die Nacht zu Füßen.


Wir lieben uns, die Nacht und ich,

Gehören längst zusammen.

Und meine Muse wundert sich,

Woher die Worte stammen.


Die Worte kommen in der Nacht

Beim warmen Kerzenlicht;

Aus Träumen werden sie gemacht,

Wie ´s mir die Nacht verspricht.


3 Kommentare:

  1. …genauso bei mir:

    Wir lieben uns, die Nacht und ich,
    Gehören längst zusammen.


    Aber irgendwann wird das Fallbeil niedersausen und uns trennen…

    Liebe Grüße
    @miro

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  2. Jedenfalls eine sehr schöne Liebeserklärung an die Nacht!

    Liebe Grüße
    Helmut

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  3. Herzlichen Dank für Eure Kommentare.

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