Dienstag, 25. November 2008

Bequemer


Bild: Katsushika Hokusai, Der Eremit Tohu- sahu und eine Schöne, 18./19.Jh., (zeno.org)

Bequemer


Wie ein Wintereremit

Schreibe ich ein kleines Lied

Über Wind und Wetter.

Diesmal war ich nicht im Wald,

Dazu war es mir zu kalt,

Hier ist es viel netter.


Ganz gemütlich hinterm Ofen

Sitze ich und schreibe Strophen;

Ach das Wetter ist egal.

Manchen Vers hab ich versaut

Oder irgendwo geklaut,

Und die Heizung ist zentral.



Kommentargedicht von SuMuze:

Hier in der warmen, hellen Küche
versammeln sich die Weltgerüche
die kriegerischstenen Schreckensflüche
die großen Eid- und Treuebrüche
auch wenn's Grammatik nicht genüche
zu meinem Spaß es doch beitrüche
was ich mir gern zusammen lüche
sitz ich mit Schnupfen in der Küche
dieweilen draußen Frost ausbrüche.


Copyright: Susanne Sarfatti



4 Kommentare:

  1. Hier in der warmen, hellen Küche
    versammeln sich die Weltgerüche
    die kriegerischstenen Schreckensflüche
    die großen Eid- und Treuebrüche
    auch wenn's Grammatik nicht genüche
    zu meinem Spaß es doch beitrüche
    was ich mir gern zusammen lüche
    sitz ich mit Schnupfen in der Küche
    dieweilen draußen Frost ausbrüche.

    AntwortenLöschen
  2. Ja, lieber Paul,
    Dichtung und Wahrheit liegen -sooo-
    nah beisammen ;-)
    Liebe Grüße
    Barbara

    AntwortenLöschen
  3. Ach, wie schön, diese Winterstunden in warmen Zimmern und Küchen - und ihre Versprachlichungen.

    Liebe Grüße an Dichter und Dichterin.
    Helmut

    AntwortenLöschen
  4. Ganz lieben Dank für Eure Kommentare.

    AntwortenLöschen