Montag, 1. September 2008

Poesie in der Mathematik


Bild: Umberto Boccioni, "Rissa in galleria", 1910, (wikicommons.org)

Poesie in der Mathematik


Die Wege gehen

Nebeneinander her,

Nie treffen sie zusammen.


Aber

In der Unendlichkeit,

Irgendwo

Weit in der Ferne,

Berühren

Sie sich.


Immer dann,

Wenn die Acht

Umfällt.


6 Kommentare:

  1. So soll es sein.
    Ein schönes Spiel mit den Symbolen. Wirklich gut.

    AntwortenLöschen
  2. Irgendwie werden wir doch der Ewigkéit mit all ihren Facetten auf die Spur kommen. Wäre doch gelacht. Du hast uns auf die Spur gesetzt, Paul.

    Liebe Grüße
    Helmut

    AntwortenLöschen
  3. oh, das ist originell!
    hübsch originell ;-)
    lg von der lylo

    AntwortenLöschen
  4. Danke für die lieben Kommentare. Warum die acht umgefallen ist, und damit das Symbol der Unendlichkeit wurde, habe ich aber noch nicht rausgekriegt.

    AntwortenLöschen
  5. Die liegende Acht kann auch als Darstellung eines Möbius-Bandes gesehen werden. Das ist ein länglicher Streifen Papier, der einmal um seine Längsachse verdreht mit den Schmalseiten aneinander geklebt wird und damit eine unendliche, aber dennoch berandete Fläche bildet. Wenn du mit dem Finger auf ihr entlang fährst, kannst du jeden Punkt erreichen, ohne abzusetzen. Und dennoch hat das Möbius-Band - im Gegensatz zur Kugeloberfläche - Kanten.

    AntwortenLöschen
  6. Liebe Susanne,

    vielen Dank für das Mobiusband. In der Topologie kenne ich mich nicht so gut aus; aber immer mehr verstehe ich die Bezüge die Velimir Chlebnikov zwischen der Mathematik und der Lyrik gefunden hat.

    Liebe Grüße

    AntwortenLöschen